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Weshalb ein Mentor?

Lern- und Entwicklungsprozesse bei Kindern und Jugendlichen werden in hohem Maße durch stabile und verlässliche Beziehungen zu Eltern, Verwandten, Freunden, Lehrern usw. ermöglicht und gefördert. Stehen einem Kinder/Jugendlichen solche verlässlichen Beziehungen in seinem sozialen Umfeld nicht oder nur in eingeschränkter Weise zur Verfügung, so kann das Kind/ der Jugendliche schwierige Zeiten nur schlecht überstehen, Krisen nur schwer unbeschadet bewältigen und Entwicklungsschritte nur verzögert oder gar nicht gehen. Die Auswirkungen einer solchen Problematik zeigt sich bei Kindern und Jugendlichen in einer großen Bandbreite und Form an Verhaltensauffälligkeiten und den damit verbundene Lern-, Leistungs,- und Entwicklungsstörungen bis hin zu ernsthaften psychischen Befunden.

Entwicklungsschritte von Jungen die dazu führen sollen, dass diese eine für sie stimmige Geschlechterrolle als Mann entwickeln können, bedürfen greifbarer und verlässlicher männlicher Rollenmodelle im Umfeld der Jungen.
Für Jungen aus „Alleinerziehend“ Haushalten oder aus Lebenssituationen, in denen männliche Identifikationsfiguren nicht verlässlich greifbar sind, hat sich am Ende der Kindheit oft ein Gefühl des Misstrauens gegenüber Männern manifestiert. Sie reagieren entweder mit

überzogender Distanzlosigkeit („ich schnappe mir jeden verfügbaren Mann zwecks Unternehmung…!),arroganter Verleugnung („…so`n Arsch... brauch ich doch nicht…!“) odermit rastloser Suche nach Halt gebenden männlichen Strukturen, bevorzugt in Gruppen mit entsprechenden anderen Jungs….
Vielen ist eine –zuweilen verdeckte und unterdrückte- Wut gegenüber ihren Müttern zueigen, die sich in plötzlichen, „grundlosen“ Attacken oder in völliger Verweigerung von Kontakt ihren Ausdruck bahnen. Sollte diese Mutter nun auch noch mit einem neuen Partner auftauschen, sind –auch massiv gelebte- Aggressionen nicht fern. Diese können sich dann auch gegen Dritte richten und führen zu Schulabbrüchen oder gar zu Straftaten (…häufig dann in der schon o.g. Gruppe vollzogen…)

Häufig bahnt sich das Fehlen eines Rollenmodells erst mit der Aufnahmen der ersten Beziehung zum anderen Geschlecht seinen Weg und führt dann zu dauerhaften Problemen, Beziehungen befriedigend Leben zu können.
Mütter haben ein „Gespür“ für „Fehlentwicklungen“ bei ihren Kindern. Ihre Angst zu versagen und das daraus resultierende „schlechte“ Gewissen begleitet sie während des gesamten Erziehungsprozesses. Das eigene –auch berufliche- Leben kann nicht wirklich erfolgreich gelebt werden. Ein verlässlicher, vom Jungen anerkannter und akzeptierter Mentor kann hier Entwicklungs- und Spielräume für Mutter und Sohn eröffnen.


  • Stärkung und Entwicklung des Selbstwertgefühls
  • Motivationssteigerung für die Schule
  • Entwicklung einer individuellen Geschlechterrolle (Was für ein Mann will ich sein?)
  • sinnvolle Freizeitaktivität
  • Orientierung hinsichtlich eigener Berufswünsche
  • Spaß!