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Die besondere Situation von Söhnen alleinerziehender Mütter

Die Phase der Pubertät, stellt für alleinerziehende, berufstätige Mütter eine erhebliche Belastung dar: Probleme in der Schule, erste Kontakte mit Zigaretten und Alkohol, emotionale Achterbahnfahrten, befremdliche Jugendkulturen usw., – alle diese im Rahmen des Entwicklungsprozesses auftauchenden Phänomene bedürfen einer sicheren, klaren aber auch entspannten Haltung der Mütter. Diese Haltung im Alltag einzunehmen, ist nicht immer leicht. Denn im Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Ablösung und dem gleichzeitigen Bedürfnis nach sicherem Halt, stellen die Söhne erzieherische Haltungen, persönliche Befindlichkeiten und Bedürfnisse ihrer Mütter oft auf eine harte Probe. Ein „besprich das mit deinem Vater“ gibt es nicht. Dabei stehen gerade im Hinblick auf die Mannwerdung des eigenen Sohnes, die Erfahrungen der Mütter mit Männern, und ihre Vorstellungen über Geschlechterrollen zur inneren Diskussion. Vorstellungen und Erfahrungen wirken mit wenn es darum geht den eigenen Sohn auf seinem Weg zum Mann sein zu begleiten. Wie dem gerecht werden?

Fragestellungen:
- Welche Art Mann wird mein Junge werden?
- Wie stelle ich mir meinen Jungen als Mann vor?
- Stecken in ihm nicht auch viele verschiedene Seiten von Männlichkeit?
- Wie helfe ich ihm dabei sein eigenes, stimmiges Selbstbild zu entwickeln, das ihm erlaubt, unabhängig von mir zu werden, das Leben anzunehmen, zu reifen, Verantwortung zu übernehmen, erwachsen zu werden?
- Was kann die alleinerziehende Mutter für ihren Jungen also tun?