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Angebot an die Jungen
Unser Angebot an die Jungen besteht aus einem initiationspädagogischen Reiseprojekt und dem daran anschliessenden regelmäßigen Treffen mit einem Mentor.
Während unseres initiationspädagogischen Reiseprojekts wollen wir bei den Jungen eine Veränderung der Selbstwahrnehmung anstoßen - weg vom kindlichen Ich als Zentrum der Welt, hin zu einer Selbstwahrnehmung des Ichs als Teil der Gesellschaft, mit Aufgaben und Verantwortungen in dieser. Außerdem wollen wir die Jungen in dieser Zeit für die Idee des Mentoring gewinnen.

Während des Reiseprojektes und anschließend in der Zeit mit einem Mentor, wollen wir außerdem Jungen mit unzureichenden oder fehlenden männlichen Rollenmodellen die Chance geben männliche Rollenmodelle und Lebensentwürfe aus der Nähe und über einen längeren Zeitraum hinweg kennenzulernen.

Daraus entwickeln die Jungen:
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Erkennen und Hinterfragen der eigenen Vorstellung von Männlichkeit

- verbesserte Wahrnehmung eigener Gefühle und Bedürfnisse

- verbessertes Einfühlungsvermögen in Andere

- wertschätzende und verantwortliche Wahrnehmung der eigenen körperlichen Fähigkeiten und Grenzen

- höhere Motivation und Leistungsbereitschaft in Schule, Familie und Freizeit

Was wir unter Initiationspädagogischem Reiseprojekt verstehen:
Während unserer Reiseprojekte führen wir keine klassische Initiation durch die Jungen im traditionellen und vormodernen Sinne auf eine vorgesehene und feste gesellschaftliche Rolle vorbereitet. Denn in unserer vielschichtigen und modernen Gesellschaft geht es heute darum aus der Vielzahl der Möglichkeiten den richtigen Weg für sich selber zu finden. Initiationspädagogik heißt für uns deshalb das Initieren von neuen Sichtweisen auf die eigene Person mit ihren Stärken und Schwächen, die Erweiterung und Vertiefung der bisherigen Sicht auf das eigene Geschlecht, die eigene erwachende Männlichkeit, die eigenen Väter und Mütter und ihre Rollen für uns.
Das heißt, dass wir auf dem Hintergrund unseres individualpädagogischen Grundverständnis, Aktionen und Angebote während des Reiseprojektes, jeweils individuell oder auf die Gruppe ausrichten. Dabei bedienen wir uns aus Elementen der Erlebnis- und Abenteuerpädagogik sowie anderen sozialpädagogischen Methoden und Techniken. Dadurch ermöglichen wir den Jungen:

- sich in einer neuen Situationen auszuprobieren
- sich in der Gruppe mit anderen Jungen und Männern zu erleben

und dies unabhängig und fern von der Sichtweise der Eltern. So schaffen wir einen Raum in dem weitere Entwicklungsschritte angestoßen "initiert" werden können. Im anschließenden Mentoring können diese Schritte dann begleitet werden.